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Körpertherapie – den Körper als Ganzes betrachten

3. Sept.
2 Min. Lesezeit



Schmerzen und Bewegungseinschränkungen entstehen nicht immer genau dort, wo sie wahrgenommen werden. Muskeln, Gelenke, Faszien und Bindegewebe bilden funktionelle Zusammenhänge. Auch Bewegungsgewohnheiten, Haltung und länger bestehende Spannungsmuster können dabei eine Rolle spielen.

In meiner körpertherapeutischen Arbeit ist es mir deshalb wichtig, nicht nur die schmerzende Stelle zu behandeln, sondern den Menschen und seine Bewegungsabläufe als Ganzes zu betrachten.


Mein Weg zur Körpertherapie

Die Grundlage meiner körpertherapeutischen Tätigkeit bildet meine Ausbildung zum Medizinischen Masseur. Im Laufe der Jahre habe ich mein Wissen durch verschiedene Aus- und Weiterbildungen erweitert.

Dazu gehören unter anderem:

  • Passive Mobilisation

  • Spiraldynamik

  • Wirbelsäulen-Basis-Ausgleich

  • körperenergetische Behandlungsansätze

  • Weiterbildungen zu Bindegewebe und funktionellen Zusammenhängen des Bewegungsapparates

  • ein klinischer Anatomiekurs am menschlichen Präparat unter der Leitung von Prof. Dr. Andry Vleeming

  • eine weitere dreitägige praktische Weiterbildung bei Prof. Vleeming, bei der therapeutische Ansätze und die Arbeit mit dem Bindegewebe im Mittelpunkt standen.

Gerade die intensive Beschäftigung mit der Anatomie, dem Bewegungsapparat und dem Bindegewebe hat meinen therapeutischen Blick nachhaltig geprägt.


Das Becken als Fundament

Ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit ist der Wirbelsäulen-Basis-Ausgleich. Dabei richte ich meine Aufmerksamkeit besonders auf das

Iliosakralgelenk (ISG) und die Stellung des Beckens.

Bestehen dort funktionelle Spannungen, Bewegungseinschränkungen oder Asymmetrien, können sich diese auf Haltung und Bewegungsabläufe entlang der Wirbelsäule auswirken.

Mit manuellen Techniken und individuell angepassten Körperübungen versuche ich, die Beweglichkeit und ein möglichst ausgeglichenes Zusammenspiel von Becken und Wirbelsäule zu fördern.

Für mich bildet ein gut funktionierendes Becken gewissermassen das Fundament für die darüberliegende Wirbelsäule und eine möglichst natürliche Körperhaltung.


Nicht nur dort behandeln, wo es schmerzt

Ein schmerzender Rücken muss beispielsweise nicht ausschliesslich ein Problem des Rückens sein. Die Beweglichkeit des Beckens, Spannungsverhältnisse der Muskulatur und des Bindegewebes sowie eingeprägte Bewegungsmuster können miteinander zusammenhängen.

Deshalb versuche ich zunächst zu verstehen:

Wo ist die Beweglichkeit eingeschränkt? Wo besteht Spannung? Welche Strukturen beeinflussen sich gegenseitig? Und wie bewegt sich der Mensch insgesamt?

Je nach Befund können unterschiedliche Techniken miteinander kombiniert werden. Dabei geht es mir nicht darum, nach einem festen Schema zu behandeln. Die Behandlung wird individuell an den jeweiligen Menschen und seine Beschwerden angepasst.


Bewegung wieder leichter werden lassen

Ziel meiner Körpertherapie ist es, Beweglichkeit zu fördern, Spannungen zu regulieren und den Körper dabei zu unterstützen, wieder zu einem möglichst natürlichen und ökonomischen Bewegungsablauf zu finden.

Dabei fliessen meine unterschiedlichen Ausbildungen und meine langjährige praktische Erfahrung zusammen.

Körpertherapie bedeutet für mich deshalb nicht nur, einen schmerzenden Muskel zu behandeln – sondern Zusammenhänge zu erkennen und den Körper in seiner Gesamtheit wahrzunehmen.


Körpertherapie in unserer Praxis in Bern

In der Praxisgemeinschaft für Naturmedizin in Bern biete ich individuelle körpertherapeutische Behandlungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an.

Bei Interesse oder Fragen können Sie gerne Kontakt mit uns aufnehmen und einen Termin vereinbaren.


Karim Boural Medizinischer Masseur Naturheilpraktiker mit eidg. Diplom, Fachrichtung Homöopathie

 
 
 

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